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Heimat & Sachlichkeit

Heimat ist seit langem ein umstrittener Begriff, von Missverständnissen umrankt, durch Instrumentalisierung verfemt, völlig unterschiedlich verstanden und definiert: für die einen ist sie ein Alptraum, für die anderen ein unübersetzbar deutscher Begriff, für die nächsten ein diffuses Gefühl. Ernst Bloch hat sie als unerreichbaren Ort beschrieben (“worin noch niemand war“) — als etwas, “das allen in die Kindheit scheint“. Doch für eine große Zahl der Menschen ist Heimat ein sehr konkreter Ort. “Der Mensch ist immer irgendwo” (Bloch) — doch dieses Irgendwo — egal, wo — ist überall dabei, sich stark zu verändern. Etwas aus dem Blick geraten ist dabei der ländliche Raum, der seit langem als Verlierer schlechthin gilt: wem es um die persönliche Freiheit bestellt ist, zieht in die Stadt, und wer eine stabile Internetverbindung braucht, sowieso.(…)

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