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Exposé Meta

Idee & Hintergrund

Der Titel Acta Francorum stammt ganz unverkennlich aus der Theatersprache, was damit zu tun hat, dass ein Theaterstück ausschlaggebend für die Entscheidung war, dieses Blog- und Buchprojekt anzugehen. Die Idee konkretisierte sich während des Verfassens eines Blog-Beitrags über das Theaterstück Der Faschingsmuffel, das ich am 02. 02. 2020 in meinem Herkunftsdorf Friesenhausen besucht habe. Während des Schreibens über eine echte Theaterbühne und ihr Umfeld stellte ich fest, dass der fiktive Text des Theaterstücks zahlreiche Möglichkeiten eröffnet, Verbindungen zur Welt außerhalb der Bühne herzustellen: auch die nicht-fiktionale Wirklichkeit, Erinnerungen und Entwicklungen können über Figuren, Rollen und Stories beschrieben werden. Ich war zwar seit genau zwanzig Jahren sogenannter Exilfranke; als Historiker hatte ich mich bisher außerdem immer mit Südosteuropa und Anatolien beschäftigt: doch das hieß ja keinesfalls, dass ich keine Personal Essays über Franken schreiben konnte.
Die Reflexionen über Franken beginnen damit, dass ich gar nicht in Franken bin, denn früher hatte ich immer das Gefühl: Du musst fort von hier. Nach zwanzig Jahren Kindheit und Adoleszenz bin ich abgereist, und nach weiteren zwanzig Jahren – mit vierzig – schreibe ich schließlich an den Acta Francorum. Ich bin nicht dauerhaft zurückgekehrt, es handelt sich gewissermaßen um eine gedankliche Rückkehr, und was dazwischen so alles geschehen ist, wird meine Texte stark informieren. Ich habe entschlossen, das Buch zyklisch zu gliedern, was einerseits zum Zyklus von Fortgang und Rückkehr passt. Den eigentlichen Zyklus bildet aber der Ablauf eines Jahres und der Jahreszeiten, weshalb es ein Winter-, Frühlings-, Sommer- und Herbstkapitel gibt. Jede Saison beinhaltet drei Unterkapitel. In ihnen sind die einzelnen Stories angesiedelt.
[Dieser Text wird gerade noch erheblich erweitert]

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